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Das Hochmittelalter

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German studies

University, School

Universität Wien - Alma Mater Rudolphina

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2012, 1

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Exzerpt: Die mittelalterliche Literatur erster Höhepunktà höfische Epik und Lyrik um 1200à von Rittern vorgetragenàneue Artà ein tiefer Einschnitt der Dichtungsgeschicht­e weltliche Dichter verdrängen geistliche Dichterà Klöster waren meistens die Heimstätten der Literatur Ritter

Das Hochmittelalter 1170-1230


Dreiständegesellschaft: Bauern (Nährstand), Ritterschaft (Wehrstand), Geistlichkeit (Lehrstand)

Unterschiede innerhalb eines Stands: z.B. Bauern: Freie, Zinsleute (pers. frei, mussten Abgaben leisten), Hörige (Frondienste + Abgaben), Leibeigene (Eigentum des Herren)

Flucht der bäuerlichen Bevölkerung in Städte  starkes Wachstum

neue Schicht: Bürger

Geistlichkeit: -Mönche

-Weltgeistliche

Gruppe bildete abgesprungene Theologien: Vaganten (Trink-, Liebes-, Tanzlieder )

Adelige Ritter: große soziale Unterschiede

Junger Ritter (Page) : Erziehung

Knappe: militärische Ausbildung

durch Ritterschlag zum Ritter

wirtschaftl. Lebensgrundlage: Land (persönl. Eigentum od. Lehen)

Kein Lehnen ohne Dienst, kein Dienst ohne Lehnen

Feudalsystem: Abhängigkeit Lehnsherren-Lehensmann

Lehensherr zu milte (Freigiebigkeit) u. Lehensmann zu triuwe (Treue u. Gehorsam) verpflichtet.

Unteste Stufe: Ministeriale (niederer Dienstadel)


Nach Kreuzzügen: Blütezeit des Ritterstands während Regierungszeit Barbarossas (1152-1190)

Ritter lösten im 12Jhdt. die Mönche als Träger d. Kultur ab; Schwergewichtsverlagerung von Klöster in Burgen

Neue Wertvorstellungen: ritterliche Ehre, Selbstdisziplin, Maßhalten


Frau: feineres, vollkommenes Geschöpf zur Rittererziehung berechtigt


Seit 1170: höfische Literatur: Sprachform: derbe Ausdrücke, Dialektwörter

erste gemeinsame Dichtersprache im dt. Raum

verfiel mit Niedergang des Ritterstands

Kennzeichen höfischer Dichtung

-Standesdichtungen (für und über Adelige)

-idealistisch (Soll-seins-Dichtung)

-streng formal

vorherrschende Formen d. höfischen Dichtung: Epos, Verserzählung, Minnelied

von unabhängigen höfischen Dichtern dem Adel als Sprechgesang + musikalisscher Begleitung durch Fiedel/Laute vorgetragen

zogen von Burg zu Burg  berichte über Ereignisse in der Welt




Das Heldenepos

=älteste Formen der Dichter vieler Kulutvölker

Epos: Großform erzählender Dichtung in Versen

Ursprünglich mündlich vorgetragen

Entwicklung: während kriegerisch-aristokratischen Gesellschaft

Themen: Lebensgewohnheiten + Ideale

Vorbild: Helden

Heldenepos bearbeitet germanische Heldenlieder aus Völkerwanderungszeit

Letztes: Hildebrandslied

Durch mündl. Weitergabe über lange Zeit verändert


Das höfische Epos

Vorbild: franz. Versepen des 12 Jhdt.

Stoff: Sagenkreis um Karl den Großen + Artussage (mit Tristan und Isolde)

Bitannische König Artus versammelte als feudaler Kriegsherr d. besten Ritter an Tafelrunde. Jeder Ritter hat eigene Abenteuer und Bewährungsproben

Hauptvertreter:

-Hartmann von Aue

-Gottfried von Straßburg

-Wolfram von Eschenbach

Freude am höfischen Leben, Pracht, Reichtum, glanzvolle Feste vs. Religiöse Weltansicht

(irdisch ist nichtig und vergänglich)

Thema vieler Werke: Aufhebung des Zwiespalts zw. Diesseitsbejahung und göttl. gefälligen Verhalten


Wolframs „Parzival“

Ideale Lebensform als Gralritter

Parzival: Sohn eines verstorbenen Ritters, lebt mit Mutter im Wald verlässt Mutter um Ritter zu werden wird nicht am Kreise des Artus aufgenommen; Grund: fehlende ritterliche Erziehung durch Gurnemaz vermittelt (Wesen wahrer Minne und höfisches Gebot)

Parzival findet Gralsburg, vergisst Gralsgrafen Amfortas nach seinem Leid zu fragen, Frage aus Mitgefühl hätte Amfortas vom Schmerz befreit und den Parzival des Königsamts als würdig erwiesen

Parzival begreift Versagen erst als er die Aufnahme in Tafelrunde geschafft hat Gralsbotin verflucht ihn vor Ritterschaft Parzival antwortet mit Trotz du Hass gegen Gott

Viereinhalb Jahre irrt Parzival auf Suche nach Gral findet nicht aufrgund Feindschaft zu Gott  an Karfreitagmorgen gibt Pferd Zügel frei  Pferd bringt ihn zu Trevrizent

Parzival ist d. Sohn Trevrizents verstorbener Schwester

Parzival bekennt Oheim die Schuld

Nach 14 Tagen verlässt er Einsiedelei um Gralkönig zu werden

Gral: Stein verhindert Altern, spendet Speise und Trank, Kraft himmlischen Ursprungs

An jedem Karfreitag legt eine weiße Taube eine kleine weiße Oblate auf den Stein  Inschriften verraten wen Gott zum Gralsdienst beruft.

Im Gralsritterum: Zwiespalt zw. Diesseits und jenseitsbezogener Lebensgestalltung

Ideal des christlichen Ritters: Gott zu dienen und der Welt zu gefallen


Lyrische Formen:


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