<
>
swopdoc logo
Download
a) trade for free
b) buy for 0.86 $
Document category

Homework
Sport and Recreation

University, School

Ludwig-Georgs-Gymnasium Darmstadt

Grade, Teacher, Year

2013, Brunner

Author / Copyright
Text by Tony F. ©
Format: PDF
Size: 0.12 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 4.0 of 5.0 (1)
Live Chat
Chat Room
Networking:
  0/0|0[-3]|2/1













More documents
Radsport: Der größte organisierte Einsatz von Dopingmitteln in der Sportgeschichte Der größte organisierte Einsatz von Dopingmitteln in der Sportgeschichte Schon seit den ersten Rennen im Radsport (etwa 1950) wurden Leistungsschnüren­de Substanzen verwendet. Erst im Jahre

Doping im Radsport

Hausübung


Doping im Allgemeinen betrachtet, ist die künstliche Leistungssteigerung eines Sportlers mit Hilfe von Wirkstoffen und Methoden, die sportjuristisch verboten sind. Eine exakte Definition des Begriffes ist bisher jedoch noch nicht gelungen, da die Inhalte der verbotenen Wirkstoffe und die Methoden überwiegend zu abstrakt sind, weshalb der Begriff Doping durch eine sogenannte Dopingliste mit exakt aufgeführten Wirkstoffen und Vorgehensweisen repräsentiert wird.

Grund für das Verbot des Dopings ist zum einen der unfaire Vorteil, den sich der Sportler gegenüber anderen Sportlern verschafft, die nicht dopen, zum anderen bringt die Einnahme von Dopingmitteln überwiegend starke Nebenwirkungen mit sich, die die Gesundheit des Sportlers immens negativ belasten und in mehreren Fällen sogar schon zum Tod führten. Besonders gefährlich sind Kombinationen solcher Wirkungsmittel.

Bereits mit Beginn der ersten sportlichen Radrennen, Ende des 19. Jahrhunderts, fingen Radsportler an, sich durch leistungssteigernde Substanzen[1], einen Vorteil zu verschaffen, welches nach heutiger Ansicht allerdings, keinen illegalen Straftatbestand von Doping darstellen würde.

Die Verwendung von Amphetaminen und anderen Aufputschmitteln begann in den 1930‘er Jahren und hält, trotz dessen einfacher Nachweisbarkeit, bis heute an. Solche müssen kurz vor Wettkampfbeginn eingenommen werden und ermöglichen eine nahezu restlose Ausschöpfung der körperlichen Reserven[2].

Die Nutzung von anabolen Steroiden findet im Radsport nur nebensächlich statt. Cortikoide hingegen, entwickelten sich in den 1970‘ern zu den meist verwendeten Wirkstoffen im Radsport und wurden 1980 von der UCI verboten. Solche verringern das sensitive Belastungsempfinden und Beschleunigen die Regeneration [3], zudem diese bis vor wenigen Jahren durch Urinproben nicht nach-gewiesen werden konnten.

Die Verwendung von Erythropoetin (bekannt auch als EPO) im Profiradsport begann Ender der 1980er Jahre und lange Zeit nur indirekt nachgewiesen werde. Der Wirkstoff steigert das Sauerstoffkonzentrationspotenzial im Blut, welches eine immense Steigerung der Ausdauer ermöglicht.

Einen ähnlichen Effekt bringt das sogenannte „Blutdoping“ mit sich, bei dem eigenes, sauerstoffreiches (/-angereichertes) Blut injiziert wird. Nachweisbar ist diese Methode nur durch den Fund von Blutkonserven und oder eines Labors, wie der Fall des spanischen Arztes Eufemiano Fuentes zeigt.

Nach einer Diskussion, die bereits in den 1920‘ern ihren Anfang nahm, wurde 1966 eine verbindliche Anti-Doping-Bestimmung in die Satzung des Radsportweltverbands UCI aufgenommen, aufgrund welcher im selbigen Jahr, erstmals eine unangekündigte Kontrolle, bei der Tour de France durchgeführt wurde. Bei jedem Dopingtest wird im Falle eines positiven Ergebnisses (A) immer ein zweiter Test (B) durchgeführt um irrtümliche Schlüsse auszuschließen.

Fakt ist, dass viele Radrenn-Profis regelmäßig und umfangreich dopen, dies jedoch sofern sie erwischt werden leugnen, bzw. nach Beendigung der Karriere, meistens nur unter hohem öffentlichen Druck gestehen, wobei dann auch nur in den seltensten Fällen von Betrug oder unfairem Handeln gesprochen wird.

Die Sanktionen infolge eines Nachweises wurden in den letzten Jahren bis hin zu einer lebenslangen Sperre verstärkt. Der Radrennlegende Lance Armstrong wurde im Zuge der Aufdeckung seines starken Dopingmissbrauchs, rückwirkend alle sieben Tour-de-France Titel aberkannt.

Dennoch erreichen jedes Jahr neue Wirkstoffe den Profi-Radrennsport. Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil der erfolgreichsten Radrennprofis dopt, fraglich ist nur, wer dabei erwischt wird. 


[1] , 2 , Zitate: de.wikipedia.org/wiki/Doping_im_Radsport ([1] unter Frühzeit), (2, 3 unter Wirkstoffe)

          

            Quelle: Doping im Radsport Wikipedia

The site owner is not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents