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Haushaltskonsolidi­erung als leitende Perspektive für die Fiskalpolitik

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Sociology

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Ravensberger Gymnasium Herford

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2.Klausur SW GK2 – Q1 2014/15 8.12.14


Haushaltskonsolidierung als leitende Perspektive für die Fiskalpolitik


Textgrundlage: „Was gut ist an Steuern“ von Heiko Geue


In dieser Aufgabe möchte ich die Fiskalpolitik darstellen.

Die Fiskalpolitik bedeutet, dass der Staat aktiv in die Wirtschaft eingreifen soll. Man kann diese Politik auch mit dem Keynesianismus vergleichen.

Der Keynesianismus ist eine in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts von John Maynard Keynes entwickelte Wirtschaftstheorie, bei der die Wirtschaftslenkung durch den Statt im Gegensatz zur Neoklassik und zum Monetarismus eine Schlüsselrolle einnimmt.

Der historische Hintergrund der Analyse Keynes` war die Weltwirtschaftskrise von 1929 bis 1932, verbunden mit anhaltender Massenarbeitslosigkeit.

Der zentrale wirtschaftspolitische Gedanke von Keynes war, dass der Staat zusätzlich Nachfrage schaffen musste, weil nur er es „autonom“ konnte.

Der Keynesianismus ist nämlich eine nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik. Durch Nachfrage entsteht Wachstum. Wenn keine Nachfrage vorliegt, kommt es zur Arbeitslosigkeit. Gesamtwirtschaftlich, dass heißt makro-ökonomisch betrachtet, hänge die Beschäftigung vor allem von der Gesamtnachfrage und diese wiederrum vom Volkseinkommen ab. Wenn Arbeitslosigkeit herrscht, soll diese mit expansiver Konjunkturpolitik bekämpft werden.

Der Nachfrageinbruch wird durch fiskalpolitische Maßnahmen bekämpft. Somit liegt der Schwerpunkt dieser Konjunkturpolitik auf der Fiskalpolitik. Deshalb nennt man Keynesianer auch „Fiskalisten“. Der Keynesianismus unterstützt die Idee, dass der Staat aktiv in die Wirtschaft eingreifen soll. Um Konjunkturschwankungen abfangen zu können, soll eine antizyklische Finanzpolitik betrieben werden.

In einer Rezession müssen Steuern und Abgaben gesenkt werden oder Ausgaben für Subventionen erhöht werden. Dies soll nach Keynes durch deficit spending geschehen. Umkehrend müssen in Boomphasen für Rücklagen Steuern erhöht und Ausgaben gesenkt werden. Es soll also eine restriktive Finanzpolitik betrieben werden. Doch was genau ist deficit spending ? Der Staat muss ein Haushaltsdefizit in Kauf nehmen um Nachfrage zu schaffen.

Die Wirtschaft würde wieder angekurbelt werden und die Schulden würden wieder eingebracht werden.

Der Staat muss Dinge bauen, damit die Menschen wieder arbeiten. Das kann man auch mit einem Satz von Keynes vergleichen. „Man vergräbt Flaschen mit Banknoten und bezahlt Arbeiter, die diese wieder ausgraben“.

Der Staat hat also die Aufgabe die verschiedenen Nachfragekomponenten anzukurbeln.

Der private Konsum kann durch Steuersenkung angekurbelt werden. Dadurch würden die verfügbaren Einkommen steigen und man erhofft sich einen positiven Effekt auf die Konsumtätigkeit. Diese Methode ist jedoch relativ unsicher. Er kann die privaten Haushalte auch mit Transferleistungen unterstützen. Hierbei ist die Rückführung im Boom problematisch. Die Investitionsnachfrage der Unternehmen kann durch Subventionen vom Staat unterstützt werden.

Außerdem hat die Zentralbank in der Fiskalpolitik auch eine Aufgabe. Sie soll durch Zinssenkung die expansive Fiskalpolitik unterstützen, indem sie die Finanzierungsbedingungen dadurch verbessert. Das Ziel sollte die normale Auslastung der volkswirtschaftlichen Produktionskapazitäten sein. Denn dadurch sollen inflatorische Tendenzen bei zu „hoher Auslastung“ vermieden werden.

Außerdem sollte der Staatshaushalt über einen gesamten Zyklus ausgeglichen werden und nicht in einem Jahr.

Der „Fiskus“ bedeutet der Staat.

Dieser soll zum Beispiel in einer Rezession in die Wirtschaft eingreifen. Also aktiv mitwirken.


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