<
>
swopdoc logo
Download
a) trade for free
b) buy for 0.84 $
Document category

Miscellaneous
Environmental Sciences

University, School

Karl-Franzens-Universität Graz - KFU

Author / Copyright
Text by Lilly G. ©
Format: PDF
Size: 0.04 Mb
Without copy protection
Rating [details]

Rating 3.5 of 5.0 (12)
Live Chat
Chat Room
Networking:
0/0|0[-3]|2/1













More documents
K. W. Situation der Gebärdensprachdolm­etscherInnen in Österreich 10.12.2­012 Was ist Gebärdensprachdolm­etschen? Gebärdensprachdol­metschen beschreibt die Tätigkeit von Personen, die zwischen unterschi­edlichen Sprachen, also Lautsprache und Gebärdensprache do­lmetschen.Die

Reduktionspotential für das Klima im Gebäudesektor

1. Einleitung

Der Beitrag der Arbeitsgruppe III zum Vierten Sachstandsbericht des IPCC. Der dritte Band des Berichts enthält eine Analyse der Kosten, der Politik und Technologien, die zur Begrenzung und könnte / oder Verhinderung von Emissionen von Treibhausgase führen kann, zusammen mit einer Reihe von Aktivitäten zur Entfernung dieser Gase aus der Atmosphäre.

In folgender Zusammenfassung wird der Gebäude- und Wohnsektor näher erörtert.

2.Problemstellung

In den folgenden Kapiteln soll ein Auszug der wesentlichen Aspekte der Klimaänderung im Gebäude- und Wohnsektor beschrieben werden, um darauf aufbauend Herausforderungen, sowohl für die Internationale als auch Nationale Klimapolitik, aufarbeiten zu können.

3. Reduktionspotential in Gebäuden

Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen aus Gebäude fallen meistens in eine von drei Kategorien:

ü   Senkung des Energieverbrauchs Verbrauch und die enthaltene Energie in Gebäuden

ü   Die Umstellung auf kohlenstoffarmen Brennstoffen, darunter auch einen höheren Anteil an erneuerbarer Energien

ü   Kontrolle der Emissionen von den übrigen Treibhausgasen

Es soll die Verbesserung der Energieeffizienz in neuen und bestehenden Gebäuden beleuchtet werden. Eine wesentliche Verringerung der CO2-Emissionen aus dem Energieverbrauch von Gebäuden kann in den kommenden Jahren, mit ausgereiften Technologien für Energieeffizienz, die bereits weit verbreitet sind und bereits erfolgreich eingesetzt wurden.

3.1 Trends im Bereich Gebäude-Emissionen

Im Jahr 2004 wurden im Gebäude Sektor (exklusive Emissionen aus der Strom-Nutzung) etwa drei GtCO2 direkt emittiert.

Die folgende Abbildung zeigt die geschätzten CO2-Emissionen aus dem Gebäudesektor aus zwei unterschiedlichen Perspektiven (IEA, 2006e and Price et al. 2006). Der linke Balken zeigt die CO2-Emissionen aus dem gesamten Energieverbrauch in Gebäuden. Der Rechte hingegen steht nur für die Emissionen aus der direkten Verbrennung von fossilen Brennstoffen.

Abbildung 3: Kohlendioxid Emissionen im Gebäudesektor 2004 Quelle: IEA, 2006e and Price et al. 2006.


Der größte regionale Anstieg der CO2-Emissionen (auch durch den Einsatz Strom) für kommerzielle Gebäude wurden in den Entwicklungsländern wie beispielsweise in Asien mit 30 Prozent verzeichnet (Price et al. 2006).

3.3 Maßnahmen im Gebäudesektor

Aus einer politischen Sicht ist es wichtig, welche Technologien die niedrigsten Vermeidungskosten für die Gesellschaft, als auch ein großes Potential zur Einsparung von Treibhausgasen haben.

Aus zahlreichen Studien geht hervor, dass ein globales Potenzial zur Verringerung von rund 29% der projizierten Baseline-Emissionen bis 2020 mittels kostengünstigen Maßnahmen zu erreichen ist.

In Bezug auf das Ausmaß der Einsparungen, einerseits durch verbesserte Wärmedämmung und effizientes Heizen in den kälteren Klimazonen und andererseits durch Effizienzsteigerung bei Klimaanlagen zur Kühlung in den wärmeren Klimazonen, haben insbesondere letztere ein größeres Potential.

3.4 Co Benefits der Treibhausgasvermeidung

Sogenannte Co Benefits, also Vorteile die sich zusätzlich zu denen der Vermeidung von Treibhausgasen ergeben, sollten gerade für politische Entscheidungsträger eine wichtige Rolle spielen (Jochem und Madlener,2003).

Obwohl sie oft nicht quantifizierbar sind, erreichen Co Benefits ein breites Spektrum an positiven Auswirkungen, angefangen bei der Luftqualität über Versorgungssicherheit bis hin zu Erschließung neuer Geschäftsfelder.

Dies gilt vor allem in wirtschaftlich weniger entwickelten Ländern, wo Umweltschutz, und der Klimawandel konkret, möglicherweise nicht über eine starke Tradition oder eine vorrangige Rolle in der Politik oder auch bei den Bürger spielt. Unter diesen Umständen jede Gelegenheit für die politische Integration wertvoll sein, um Klimaschutz zu erreichen.

Quellen:

Jochem, E. and R. Madlener, 2003: The forgotten benefits of climate change mitigation: Innovation, technological leapfrogging, employment, and sustainable development. In Workshop on the Benefits of Climate Policy: Improving Information for Policy Makers.

IEA, 2006e: World Energy Outlook 2006. IEA, Paris.

Price, L., S. De la Rue du Can, S. Sinton, E. Worrell, N. Zhou, J. Sathaye, and M. Levine, 2006: Sectoral trends in global energy use and greenhouse gas emissions. Lawrence Berkeley National Laboratory, Berkeley, CA.

Internet:

, Stand 20.07.2010


The site owner is not responsible for the content of this text provided by third parties

Legal info - Data privacy - Contact - Terms-Authors - Terms-Customers -
Swap+your+documents